„Sabine, schnell den Fotoapparat, da wird ein Laden geplündert.“ Wir sind in Namibia, in Keetmanshoop, vor dem Spar wird gedrängelt, Menschenmassen, Polizisten, Plastiktüten.
Totales Chaos. Im Laden jede Menge Schwarze. Alle Regale leer, da hinten sind noch ein paar Konservendosen im Regal, hier eine zerrissene Mehltüte auf dem Boden. „Warum plündern die den Laden? Und warum unternimmt keiner was?“, frage ich einen Wachmann, „oder gibt es hier heute alles zum halben Preis?“ Der Wachmann lacht: „Nein, gestern war Zahltag.“
Aber wie in Windhuk Verbrecher gejagt werden kann man in der Allgemeinen Zeitung lesen:
Sechs Männer überfielen gegen zehn Uhr morgens eine Spielhalle in der Innenstadt von Windhuk. Sie forderten die Herausgabe von Geld und eröffneten das Feuer auf die Stadtpolizei, die Inkognito vertreten war. „Wir haben schon auf sie gewartet“, sagte der Polizeichef. Drei Verdächtige konnten vor der Spielhalle gefasst werden, einem der Täter wurde durch die Achillessehne geschossen, ein anderer ins Hinterteil getroffen, an deren Verletzungen er später starb. Drei Tätern gelang die Flucht in die Innenstadt. Wenige Meter später wurde einer der Männer in den Oberschenkel getroffen und er wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Einen weiteren Verdächtigen erwischte die Polizei auf der Ecke Independence-Av. – Venningstraße. Die Beamten schossen ihm in die Brust, er starb sofort am Tatort. Ein weiterer Täter wurde ebenfalls in der Venningstraße durch einen Kopfschuss niedergestreckt.
Ein Angestellter der Spielhalle hatte sich während des Überfalls in einer Toilette eingeschlossen und sich geweigert, das Klosett zu verlassen. Erst nach Warnschüssen durch die Tür hatte er geöffnet. Laut Polizeichef waren die Verdächtigen mit einem Taxi eingetroffen. Der Taxifahrer habe jedoch die Flucht ergriffen. „Gegen ihn lag eigentlich nichts vor, deshalb durften wir nicht auf ihn schießen“, so der Polizeichef.

Zwei alte Buren sitzen zusammen beim Brandwein und erinnern sich an die gute alte Zeit.
„Sag mal Hein, wie war das damals mit dem Sex, war das Arbeit oder war das Vergnügen?“
„Ich weis es nicht mehr, ist schon solange her – da fragen wir am Besten mal unseren alten Neger.“
„Sag mal Akwando wie war das früher, war Sex Arbeit oder Vergnügen?“
„Ganz klar Vergnügen.“
„Da kannst du dich noch so genau dran erinnern?“
„Wenn es Arbeit gewesen wäre, hätte ich es ja machen müssen.“
Tja und was haben wir sonst noch so gemacht?
Wir hatten Besuch. Karl-Heinz, den wir in Indien kennen gelernt hatten, kam für ein paar Wochen zu uns geflogen.
Mit seinem Off-Road tauglichen Leihwagen ging es erst mal zu unseren Freunden Wolfgang und Moni, die eine Farm betreiben, die halb so Groß ist wie die Republik.
Dann nach Swakopmund und in die Sanddünen.
Hier waren einige Dreharbeiten für unsere neuste DVD fällig und einige Meter Sand mussten dafür weggeschaufelt werden, bzw. musste unser Deutz den kleinen Patrol wieder auf festen Grund ziehen.
Anschließend ging es für ein paar Tage in die Mondlandschaft und zur Blutkuppe. Und schwups schon waren fünf Wochen rum.
Karl-Heinz wollte in die Kälte zurück und wir verzogen uns für zwei Wochen wieder in das Meer aus Sand, um in Ruhe die letzten Arbeiten an den DVDs fertig machen zu können und über ein paar neue Ideen nachdenken zu können.
Z.B. was wir an unserer Homepage besser machen können, wie die nächste Reise aussieht, ob wir unsere DVD-Covers neu gestalten etc. und wie wir unseren Sommerurlaub in Deutschland gestalten.
Bis zum nächsten mal
Sabine und Burkhard

Entlang der Goldküste ist es uns zu langweilig und zuviel Asphalt für unsere MUD-Terrain Reifen. Eine Alternative ist der Regenwald.
Vom Kuhstall zum höchsten Wohnhaus der Welt, wie geht das? Ist Surfers Paradise wirklich ein Paradies für Surfer?
Wir waren zehn Tage auf Fraser Island, einem Naturschutzgebiet und Off-Road Paradies. Zeit, unser Tagebuch zu überarbeiten fanden wir auch.