Die Route: Deutschland - Schweiz - Livigno - Italien - Frankreich - Spanien - Marokko - Mauretanien - Senegal - Guinea - Mali - Burkina Faso - Benin - Nigeria - Kamerun - Gabun - R.Kongo - DR.Kongo - Angola - Namibia
Im September 2007 sind wir nach Afrika gestartet. Lange haben wir überlegt, wie rum wir fahren sollen, die Ostseite über Ägypten, Sudan, Äthiopien runter und über Namibia, Angola, Kongo, Gabun, Nigeria rauf nach Westafrika oder andersrum. Vor- und Nachteile wurden abgewogen. Wir haben uns entschieden, die Westseite zuerst in Angriff zu nehmen, da dies die schwierigere und mühsamere Route ist. Viele Länder, viele Visa besorgen, viele Polizeikontrollen, am Beginn einer Reise hat man dafür noch die volle Energie und Lust, dass alles auf sich zu nehmen. Das südliche Afrika und Ostafrika sind dagegen viel einfacher zu bereisen, ideal für die Weiterreise bzw. Rückreise.
Im März 2008 sind wir in Namibia angekommen, haben im Mai und Juni 2008 erst mal 7 Wochen Sommerurlaub in Deutschland gemacht und ab dem 23. Juni 2008 geht es durch das südliche Afrika. Weitere Reise-Infos und geplante Route zum südlichen Afrika stellen wir unter dem Menüpunkt: "Reise-Infos/Südliches Afrika" zusammen. Unsere Reiseerlebnisse gibt es unter dem Menüpunkt "Jetzt unterwegs in Afrika".
Auto-Versicherung in Westafrika:
Die "Carte Brune" für die Länder in Westafrika kann man sich schon in Marokko besorgen. Sie kostet für 3 Monate ca. 90 USD und gilt in Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Gabun, Ghana, Guinea, Mali, Mauretanien, Kamerun, R.Kongo, Nigeria, Senegal, Togo.
Auto-Versicherung in Süd- und Ostafrika:
"COMESA yellow card"
Sie kostet für ein Jahr ca.160 USD (kann aber auch für kürzere Zeit abgeschlossen werden) und gilt in Ägypten, Äthiopien, Angola, Botswana, Burundi, Djibuti, Eritrea, Kenia, DR.Kongo, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Ruanda, Sambia, Südafrika, Simbabwe, Somalia, Sudan, Swaziland, Tansania, Uganda.
Zur Vorbereitung haben uns unter anderem folgende Homepages von anderen Reisenden gedient:
www.afrika-offroad.de
www.geu-on-tour.de
www.naturetrail.homepage.t-online.de
www.oa-n4.de
Stand: Oktober 2007
Preisgünstiger wahrscheinlich sogar preisgünstigster Ticket-Shop für die Fähre von Algeciras nach Ceuta/Tanger: Autobahnabfahrt 112, kurz vor Algeciras, hinter Carrefour und Lidl
N 36° 10.727’ W 5° 26.442’
(Wir haben mit unserem Deutz einen Wohnmobiltarif bekommen und 75 Euro für die einfache Fahrt bezahlt. Womo incl. 2 Personen Sondertarif „Ramadan“)
Wer sich die alte Königsstadt Fes ansehen will:
Camping International in Fes: N 33° 59.953’ W 4° 58.182’
Unser Tipp: Camping Oasis Palmerie in Zagora: N 30° 19.403’ W 5° 49.535’
35 Dirham für 2 Personen und ein Fahrzeug (ca. 3 Euro), schöner sauberer Platz im Palmenhain, sehr saubere Sanitäranlagen, nettes Personal. Restaurantpreise günstig.
Dieselpreise:
Ceuta: 0,73 Euro
Marokko: 0,66 Euro
Westsahara: 0,38 Euro
(Erste Tankstelle mit preiswertem Sprit ca. 70 km hinter El Ouatia (Tan-Tan-Plage)
Buchtipps zu Marokko
Stand November 2007
(Quelle: www.konsulspieker.de)
Der neue Mauretanische Kontrollposten (am 20. November 2004 eröffnet) an der neuen Teerstrasse nach Nouadhibou und Nouakchott liegt wenig südlich der alten, immer noch gültigen internationalen Grenze zwischen der Westsahara und Mauretanien
GPS : N 21°19.816 + W 16°56.755
Hier sind die üblichen Grenzformalitäten zu erledigen, bei Bedarf werden auch Visa ausgestellt, Preis derzeit 30,- Euro pro Person.
Gebühren für die Einreise der Fahrzeuge könnten erhoben werden (2002: Motorrad 5,- €, Pkw bis VW Bus 15,- €, größer bis Lkw ca. 25,-€) Die Bezahlung erfolgt in Euro oder anderen gängigen Währungen, auch marokkanische Dirham werden akzeptiert, keinesfalls eventuell schon eingetauschte Ouguyia anbieten, die Einfuhr ist verboten. Beim Zoll wird das Fahrzeug in den Pass eingetragen und die Ehrenerklärung zum Nichtverkauf des Fahrzeugs ausgegeben und unterschrieben (Engagement sur Honneur) Gültigkeitsdauer beachten, evtl. verhandeln! Ein eventuell vorhandenes Carnet de Passage wird gestempelt, ist aber nicht nötig!
Es ist eventuell auch eine Devisenerklärung auszufüllen, zwar heißt es immer mal wieder, sie sei abgeschafft, aber wenn die Zollbehörden das Formular ausgeben, dann sollte man es ausfüllen und beachten, es kann sonst böse Überraschungen bei der Ausreise besonders an der Grenze zum Senegal geben.
Beim offiziellen Geldtausch (hier bisher nicht möglich) bekommt man eine Quittung mit Stempel, die mit der Erklärung bei der Ausreise vorgezeigt oder abgegeben werden muss. Bei allen Kontrollen im Land kann das Vorzählen des Bargeldes bei Vorlage der Devisenerklärung verlangt werden und es sind bei Unstimmigkeiten besonders bei der Ausreise nach Süden schon erhebliche Strafgebühren verhängt worden. Damit sind die Grenzkontrollformalitäten beendet und jeder kann frei abfahren. Es ist möglich, von hier aus direkt nach Nouakchott oder in andere Orte des Landes weiterzufahren ohne die Stadt Nouadhibou aufzusuchen. Führer bieten sich am Kontrollposten an. Man kann an der Grenze direkt allerdings bisher keine KFZ Haftpflichtversicherung abschließen und auch kein Geld wechseln. Der Versicherungsnachweis kann bei Kontrollen verlangt werden und ohne die einheimische Währung ist eine Reise durch Mauretanien nicht wirklich empfehlenswert. Das Versicherungsbüro in NDB ist genau gegenüber dem Camping Abba (N 20°54.512 - W 17°03.179) im südlichen Stadtbereich.
Eine CEDEAO Auto Versicherung für ganz Westafrika (Carte Brune), die aber nicht in Mauretanien gültig ist, gibt es in Nouakchott bei der Agentur TAAMIN in der Avenue Gamal Abdel Nasser, Richtung Flughafen, kurz vor dem großen Kreisverkehr auf der rechten Seite. Hier ist diese Versicherung recht günstig und man hat sie dann bei der Einreise nach Mali oder Senegal bereits und erspart sich Probleme mit den Grenzbehörden oder den Abschluss dieser Versicherung in Rosso/Senegal. In Mali kann man sich vor der Einreise , evtl. auch bereits aus Europa zu der KFZ Haftpflichtversicherung erkundigen bei: AGF MALI ASSURANCES
Herr RAY DACKO,
Tel: 00 223 678 55 93 . oder 00 223 928 52 39 .
Email: raydacko@yahoo.com
TEL. 223 41 65. FAX 223 00 34 Bamako.
Reisehinweise zu Mauretanien auch unter:
http://www.gps-database.ch/LI_Mauretanien.htm
Beantragung in Deutschland: Gebühr: 31 € für 1 - 3 Monate, Bearbeitungszeit 10 Tage incl. Postweg, Zeit bis zur Einreise ist variabel (Visum kann auch problemlos in Marokko, Konsulat in Casablanca, besorgt werden.)
Bei der Einreise und Ausreise wird evtl. vom Zöllner eine Gebühr von 10 Euro erhoben. Wir haben die Gebühr nach kurzen Diskussionen nicht gezahlt. Das Fahrzeug wird im Pass eingetragen, ein Carnet de Passage ist nach wie vor nicht erforderlich, entgegen anderen Behauptungen.
Versicherung nur gültig für Mauretanien: 10 Tage = ca. 15 Euro (Büro in Nouadhibou).
Am Checkpoint Richtung Nouakchott wurde die Versicherung kontrolliert, nebenan gibt es auch gleich ein Versicherungsbüro für diejenigen, die in Nouadhibou noch keine abgeschlossen haben.
Dieselpreis pro Liter: 0,69 Euro
Die Strecke Nouadhibou - Nouakchott ist durchgehend gut asphaltiert. Fast gar keine Versorgungsmöglichkeiten auf dieser Route.
Stand: November 2007
Kein Visum erforderlich.
Grenzformalitäten: Für das Carnet de Passages wird eine offizielle Gebühr von 2.500 CFA (ca. 4 Euro) erhoben. Die Polizisten verlangen auch eine Gebühr, die in ihre eigene Tasche geht (haben wir nicht gezahlt). Wenig Kontrollen.
Für den Damm bei Diama wird eine Gebühr von 20 € für große Fahrzeuge und 10 € für kleine Fahrzeuge verlangt. Wenig Verhandlungsspielraum.
Die Fährpreise in Rosso schwanken von 50 bis 120 € je nach Verhandlungsgeschick.
Sehr korrupte Polizeisperren vor St. Louis. Ansonsten haben wir keinen Ärger mit der Polizei gehabt.
Folgende Visa haben wir in Dakar besorgt:
Mali: 15 Tage Transitvisum = 15.000 CFA (ca. 23 €) Gültigkeit bis zur Einreise: 2 Monate
Wartezeit: 2 Tage
Burkina Faso: 3 Monate, mehrfache Einreise = 28.200 CFA (ca. 44 €) Gültigkeit bis zur Einreise: 4 Monate (Die Gebühren sind die gleichen für einen Monat und nur einfache Einreise.) Wartezeit: 2 Stunden
Benin: 7 Tage Transitvisum = 20.000 CFA ( ca. 31 €) Gültigkeit bis zur Einreise: 3 Monate
Wartezeit: 1 Tag
Nigeria: 3 Monate = 26.000 CFA (ca. 40 €) Gültigkeit bis zur Einreise: 3 Monate
Wartezeit: 2 - 3 Tage
Schöner Platz südlich von St. Louis zum relaxen und Treffpunkt für Touristen und Rallyes:
Zebrabar, geführt von einem schweizer Ehepaar. Gebühr pro Nacht und Fahrzeug: 5000 CFA (7,75 €) plus 4000 CFA einmalige Gebühr für den Nationalpark. Unserer Meinung nach zu teuer und erst recht für Essen aus der Küche und Getränke von der Bar. Vorher in St.Louis einkaufen und selbst versorgen.
N 15° 51.897' W 16° 30.763'
Dieselpreis pro Liter: 0,93 €
Stand: November 2007
Visum: Beantragung in Deutschland, Gebühr, 60 € für 1 Monat, Zeit bis zur Einreise ist variabel, Bearbeitungszeit 14 Tage incl. Postweg. (Visum ist aber auch in Dakar erhältlich.)
Währung: 1 Euro = 6150 Franc Guinee
Einreise in Longue (Nebenstrecke): Polizei und Zoll sehr korrekt und freundlich, normale Kontrolle, keine Gebühren
Ausreise nach Mali in Kouremalé: Polizei ist korrupt, (Wir haben die Sache ausgesessen und nichts bezahlt), Zoll im Ort war korrekt.
Wir sind die Strecke über Kedougou, Mali, Yambering nach Labe gefahren, zum Teil sehr schlechte, katastrophale Piste (wirklich!!!), in der Regenzeit nicht befahrbar. An einigen Stellen nur Weiterkommen mit Allrad und allen Sperren. Der Reifenverschleiß an den scharfkantigen Felsen ist enorm hoch. Empfehlenswerter ist die Hauptroute über Koundara (schlechte Wellblechpiste).
Im Land ist keine touristische Infrastruktur vorhanden. Wir haben keine anderen Touristen gesehen. Bevölkerung sehr freundlich, ursprünglich und zurückhaltend. An großen Kreuzungen korrupte Polizeikontrollen, die sich aber aussitzen lassen. Die Strecke Kankan - Bamako ist fast durchgehend geteert und über die Flüsse sind neue Brücken gebaut.
Dieselpreis pro Liter: 0,69 €
Es wird im Land ein Laisser Passer (Fahrgenehmigung) benötigt, an den Polizeistopps wird manchmal danach gefragt. Wenn man das Visum in Dakar beantragt, wird dieses Papier von der Botschaft ausgestellt. Wir haben es uns vom Zollbeamten in Labe ausstellen lassen. Keine Gebühr.
Stand: Dezember 2007
Visum in Dakar, Senegal beantragt: 15 Tage Transitvisum = 15.000 CFA (ca. 23 €) Gültigkeit bis zur Einreise: 2 Monate, Wartezeit: 2 Tage
Die Grenzformalitäten waren korrekt, nur wenig bis keine Kontrolle.
Bei den Polizei-Check-Points sind wir immer durch gewunken worden.
Dieselpreis pro Liter: ca. 0,90 €
Stand: Dezember 2007
Visum in Dakar, Senegal, beantragt: 3 Monate, mehrfache Einreise = 28.200 CFA (ca. 44 €) Gültigkeit bis zur Einreise: 4 Monate (Die Gebühren sind die gleichen für einen Monat und nur einfache Einreise.) Wartezeit: 2 Stunden
Die Grenzformalitäten waren korrekt, nur wenig bis keine Kontrolle.
Bei den Polizei-Check-Points sind wir immer durch gewunken worden.
Auf den gut ausgebauten Hauptstraßen wird eine offizielle Straßengebühr erhoben. Wir haben auf der Strecke Ouahigouya - Ouagadougou - Fada Ngourma - Porga insgesamt 7.500 CFA (ca. 11,50 €) bezahlt.
Dieselpreis pro Liter: ca. 0,85 €
Stand: Dezember 2007
Visum in Dakar, Senegal, beantragt: 7 Tage Transitvisum = 20.000 CFA ( ca. 31 €) Gültigkeit bis zur Einreise: 3 Monate, Wartezeit: 1 Tag
So gut wie keine Polizei-Check-Points.
Bei der Ausreise nach Nigeria im Grenzort Nikki korrupter Polizist, wollte 10.000 CFA haben, wir haben ihn ignoriert und nicht gezahlt.
Dieselpreis pro Liter: ca. 0,68 €
Stand: Dezember 2007
Visum in Dakar beantragt: 3 Monate Gültigkeit ab Ausstellungsdatum = 26.000 CFA (ca. 40 €), Wartezeit: 2 - 3 Tage. Die Aufenthaltsdauer im Land wird an der Grenze bei der Einreise in den Pass eingetragen. Wir haben mit dem Polizisten 30 Tage ausgehandelt.
Die Grenzformalitäten (Einreise: Tchikandoo, Ausreise: Ekok) waren korrekt. Wenig Kontrollen. Zu den zahlreichen Polizeikontrollen siehe unsere Info unter Reiseberichte - Unterwegs in Afrika. Die Polizisten auf unserer Strecke waren besser als ihr Ruf, wir hatten keine Probleme.
Folgende Visa haben wir in Abuja besorgt:
Kongo (Brazzaville): 1 Monat = 10.000 Naira (ca. 59 €), Gültigkeit bis zur Einreise variabel, Unser Visum wurde sogar vordatiert. Wartezeit: 1 Tag
Kamerun:
In der gleichen Straße wie die Botschaft von Kongo gibt es ein Hochkommissariat von Kamerun, welches auch Visa ausstellt, so muss man nicht den Umweg über Calabar machen. Unsere bisherigen Infos waren, dass es eine Botschaft/Konsulat nur in Lagos und in Calabar gibt.
Touristenvisum 1 - 3 Monate = 50.000 CFA oder 120 US-Dollar (ca. 80 €) Gültigkeit bis zur Einreise: 3 Monate, Wartezeit: 1 Tag (Kopie vom Fahrzeugschein, Pass und Auto-Versicherung, kein Bittschreiben erforderlich)
Gabun: 14 Tage Touristenvisum = 12.000 Naira (ca. 70 €), Gültigkeit bis zur Einreise 3 Monate, Wartezeit 1 Tag
Angola: Öffnungszeiten des Konsulates: Montags, Mittwochs, Freitags
Die Ausstellung wurde uns verweigert, mit der Begründung, dass es bis zur Grenze noch weit wäre. Die Mitarbeiterin der Botschaft war nett und hat uns versichert, dass wir das Visum in Libreville, Gabun, ausgestellt bekommen.
DR Kongo (Kinshasa): Die Ausstellung wurde uns verweigert, da wir erst das Visum vom Zielland (Angola) im Pass haben müssen.
Währung: 1 € = ca. 170 Naira
Tanken: Diesel ist nicht überall (bzw. nicht an jeder Tankstelle) zu bekommen. Preise müssen oft mit dem Tankwart ausgehandelt werden. Preis ca. zwischen 0,60 und 0,80 € pro Liter, je nach Verhandlungsgeschick und derzeitigen Lagermenge an der Tankstelle.
Stand: Februar 2008
Visum in Abuja, Nigeria beantragt:
In der gleichen Straße wie die Botschaft von R. Kongo gibt es ein Hochkommissariat von Kamerun, welches auch Visa ausstellt, so muss man nicht den Umweg über Calabar machen. Unsere bisherigen Infos waren, dass es eine Botschaft / Konsulat nur in Lagos und in Calabar gibt.
Touristenvisum 1 - 3 Monate = 50.000 CFA oder 120 US-Dollar (ca. 80 €) Gültigkeit bis zur Einreise: 3 Monate, Wartezeit: 1 Tag (Kopie vom Fahrzeugschein, Pass und Auto-Versicherung, kein Bittschreiben erforderlich)
Grenzformalitäten: Einreise Ekok, Ausreise Ambam waren korrekt. Wenig Kontrollen. Auch die Polizeikontrollen im Land waren korrekt, gelegentlich die Frage nach Geschenken.
Währung: Achtung: Kamerun, Gabun, und R. Kongo haben den CFA-Central, der CFA-Ouest der westafrikanischen Länder wird nicht anerkannt. Obwohl der Kurs der selbe ist, wollten die Banken unsere restlichen CFA-Ouest nicht eintauschen.
Auf manchen Strecken wird eine Straßengebühr von 500 CFA (0,76 €) erhoben.
Dieselpreis pro Liter: ca. 0,82 €
Da wir sowieso nach Libreville, Gabun fahren wollten, haben wir in Yaoundé keine Visa für die nächsten Länder beantragt.
Pistenzustand:
Ekok - Mamfe - Bamenda: Sehr schöne Piste durch Urwald, zwischen Mamfe und Bamenda Übergang ins Grasland. Sehr tiefe LKW-Spuren, hohe Bodenfreiheit und Allrad erforderlich, in der Regenzeit (April - Oktober) sehr schlammig.
Kribi: Wer mal zwischendurch einen Hotel-Aufenthalt braucht:
Hotel Ilomba, (kurz vor den Lobe-Wasserfällen) Schöne Hotelanlage, sehr nettes schweizer Management
Stand: Februar 2008
Visum in Abuja, Nigeria, beantragt:
14 Tage Touristenvisum = 12.000 Naira (ca. 70 €), Gültigkeit bis zur Einreise 3 Monate, Wartezeit 1 Tag
Einreise in Eboro (neue Brücke über den Fluss), dort wird ein Fiche ausgefüllt, in Bitam muss man zur Immigration, Kopie vom Pass und Kopie vom Visum wird verlangt (Kopierladen in der Nähe), Zoll ist auch in Bitam.
Korrekte Behandlung, keine Kontrollen.
Folgende Visa haben wir in Libreville beantragt:
Angola: Der Angestellte hat uns abgewiesen, da zur Zeit keine Sticker vorhanden sind. Er hat uns versichert, dass wir das Visum in Point Noire bekommen.
D.R. Kongo (ex Zaire): 30 Tage Ordinaire-Visum = 40.000 CFA (ca. 61 €) gültig ab Einreise, 2 Tage Wartezeit, (völlig problemlos und unkompliziert, normales Formular auszufüllen, ganz im Gegensatz zur Botschaft in Abuja, dort mussten wir 8 Seiten Formular ausfüllen und haben dann das Visum verweigert bekommen, weil wir das Visum für das Zielland Angola nicht hatten.)
Stellplatz in Libreville:
Maison Emilie de Villeneuve Soeurs Bleu
N00°24.389' E009°26.922' (6000 CFA/Nacht = ca. 9 €)
Dieselpreis pro Liter: ca. 0,72 €
Straßen/Pistenzustand:
Die Stichstraße nach Libreville ist sehr schlecht, viele Schlaglöcher. Kurz hinter Lambaréné hört der neue Teer auf. Piste ist aber in gutem Zustand, wird etwas schlechter, je näher zur kongolesischen Grenze.
Nach Libreville sind wir die Piste von Bibas über Medouneu gefahren, durch sehr schönen Urwald. Achtung, Orientierung ist manchmal schwierig, weil es einige Pisten vom Holzabtransport gibt, die im Nichts enden. Die Hauptpiste ist in gutem Zustand.
Stand: Februar 2008
Visum in Abuja, Nigeria beantragt:
1 Monat = 10.000 Naira (ca. 59 €), Gültigkeit bis zur Einreise variabel, unser Visum wurde sogar vordatiert, Wartezeit: 1 Tag, nette Angestellte
Grenzformalitäten: Ein- und Ausreise waren problemlos und korrekt.
Polizeikontrollen: In jeder größeren Ortschaft muss man zur Polizei gehen und sich registrieren lassen. Das kostet etwas Zeit aber bis auf eine Ausnahme (wo der Polizist ein Problem mit Alkohol hatte) waren die Polizisten korrekt.
Das Visum für Angola wurde uns in Point Noire verweigert. Es wird nur ein Visum ausgestellt, wenn man mit dem Flugzeug nach Luanda fliegt. Mit dem Fahrzeug ist die Weiterreise über die angolanische Enklave Cabinda verboten. Der Angestellte hat uns erklärt, dass wir das Visum für Angola in Kinshasa oder in Matadi bekommen.
Hätten wir in Libreville im Reiseforum "www.wuestenschiff.de" die Hinweise gelesen, hätten wir uns den Weg nach Point Noire sparen können. Im Forum wird empfohlen, über Franceville nach Oyo in den Kongo einzureisen. Von Oyo gibt es eine Teerstraße direkt nach Brazzaville.
Kibangou - Point-Noire: Die in der Michelin eingezeichnete Strecke wird nicht mehr befahren. Ca. 30 km nach Kibangou kommt der Kreuzungspunkt Mila-Mila. Dort teilt sich die Strecke, rechts nach Dolisie und links nach Point Noire. Die Piste nach Point-Noire wird ab der Kreuzung auch von vielen Holzlastern befahren, daher viele Schlaglöcher und nur langsames Vorankommen möglich.
Die direkte Verbindung über Dolisie wird nicht mehr befahren. Man muss die Strecke über Mila-Mila nehmen und rechts nach Dolisie abbiegen. Bis Dolisie gute Piste. Danach wird der Verkehr weniger und die Piste immer schlechter. Sehr schlechtes Stück zwischen Mindouli und Kinkala, sehr schlammig, ohne Allrad keine Chance! Hinter Kinkala Ausbau der Strecke zu einer Autobahn im Gang. Riesenbaustelle der Chinesen. Ca. 40 km vor Brazzaville kommen im Abstand zwei Checkpoints von "Rebellen". Es handelt sich um ehemaliges Rebellengebiet ("Ninjas"), die Rebellen sind zwar offiziell in die kongolesische Armee integriert sind, treiben aber weiterhin ihr Unwesen auf der Strecke. Es sind junge Männer, die eher wie Banditen aussehen als "Polizisten". Aber sie sorgen auf dem Streckenabschnitt für Sicherheit und kassieren "Wegezoll". Wenn man sich wie an einem normalen Checkpoint verhält und eine entsprechende Summe abdrückt, dürften die Rebellen keine Probleme machen. Auf jeden Fall ihren Anweisungen folgen, da sie sonst sehr aggressiv werden können. Die Rebellen sind bewaffnet. Siehe hierzu unser Erlebnis mit den Rebellen unter dem Menüpunkt "Unterwegs in Afrika - Kongo". Ca. 5 - 10 km vor Brazzaville kommen zwei weitere Checkpoints vom Militär, die beide sehr korrupt sind.
An der Einfahrt zum Hafen ist eine Gebühr von 20.000 CFA zu zahlen (kleine Fahrzeuge 10.000 CFA). Die Ausreiseformalitäten sind bei der Immigration, der Polizei und beim Zoll zu erledigen, Gebäude direkt am Anfang, nahe der Hafeneinfahrt. Korrekte Abfertigung.
Das Ticket für die Fähre muss man in einem der Gebäude weiter hinten kaufen. Es ist sehr schwierig, herauszufinden, wem man hier trauen kann. Viele Gauner sind unterwegs, die den Papierkram mit den Tickets abnehmen wollen. Auf keine Fall darauf eingehen und das Ticket nur im zuständigen Gebäude zahlen. Man muss sich durchfragen, bis man an der richtigen Stelle landet. Das Ticket kostet 40.000 CFA für ein großes Fahrzeug und 6.500 CFA für den Beifahrer, der Fahrer zahlt nichts. Die Fähre ist nachmittags gegen 16:00 Uhr losgefahren und eine Stunde später in Kinshasa angekommen. Die Fähre hat im Hafen verkehrt herum angelegt, sodass die drei Fahrzeuge nicht runterfahren konnten. Nachdem die Fußgänger und Rollstuhlfahrer von der Fähre runter waren, wurde diese seitlich festgezurrt. (Warum, wissen wir nicht genau. Vielleicht hatten sie keinen Sprit mehr, um noch zu drehen oder sie haben um 18:00 Uhr einfach Feierabend gemacht.) Wir haben also die Nacht auf der Fähre verbracht, die Immigration kam noch vorbei uns versicherte uns, dass wir im Hafen "absolutly safe" sind.
Vor der Einfahrt im Hafen sind Geldwechsler, dort kann man seine restlichen CFA in US-Dollar eintauschen, nachdem man das Ticket bezahlt hat. Schlechter Kurs.
Stellplatz in Point Noire:
Yachtclub am Strand, S04°47.377' E011°50.859', 6000 CFA/Nacht = ca. 9 €)
Dieselpreis pro Liter: ca. 0,61 €
Stand: Februar 2008
Visum in Libreville, Gabun beantragt:
30 Tage Ordinaire-Visum = 40.000 CFA (ca. 61 €) gültig ab Einreise, 2 Tage Wartezeit, (völlig problemlos und unkompliziert, normales Formular auszufüllen, ganz im Gegensatz zur Botschaft in Abuja, dort mussten wir 8 Seiten Formular ausfüllen und haben dann das Visum verweigert bekommen, weil wir das Visum für das Zielland Angola nicht hatten.)
Einreise in Kinshasa im Hafen: Immigration und Zoll soweit korrekt. Zwei Typen vom Gesundheitsamt wollten unser Fahrzeug desinfizieren und dafür sollten wir 100 USD bezahlen. Nach sehr langen und zähen Verhandlungen, zuletzt mit dem Chef der Gesundheitsbehörde im Hafen, haben wir 10 US-Dollar bezahlt und waren endlich frei.
Ausreise nach Angola war sehr langsam aber korrekt.
Die Strecke Kinshasa - Matadi ist eine gute Teerstraße, es wird eine Straßengebühr von 7.800 Franc Congolaise (ca. 15 USD) verlangt. An jeder Straßenecke bekommt man US-Dollar in FC eingetauscht, Kurs 1 USD = 600 FC.
Das Visum kann man in Kinshasa beantragen (angeblich 5 Tage Wartezeit) oder direkt in Matadi beim Konsulat. Wir haben das Visum im Matadi beantragt, morgens um 9:30 Uhr, nach einer Stunde waren die vielen Formalitäten inkl. Interview mit Fragen zur Familie und allem möglichen erledigt. (Ein Passbild und Kopie vom Pass). Um 14:00 Uhr Abholung.
5-Tage-Transit-Visum, gültig ab dem nächsten Tag, Kosten: 80 USD und 1000 FC (p. P.!)
Übernachtung in Matadi:
Mission Notre Dame de Fatima gegen eine Spende, sehr laut und unruhig, Wasser auffüllen möglich. Aufpassen, dass man nicht zugeparkt wird, wenn man am nächsten Morgen pünktlich raus will. S 05° 49,578' E 13° 28,172'
Stand: Februar 2008
Visum in Matadi, D.R. Kongo, beantragt:
5-Tage-Transit-Visum, gültig ab dem nächsten Tag, Kosten: 80 USD und 1000 FC (p. P.!)
Wartezeit: 5 Stunden.
(Weitere Infos zur Verweigerung des Visums in Abuja, Libreville, Point-Noire siehe bei den jeweiligen Ländern.)
Einreise sehr langsam aber korrekt,
Ausreise: Wir haben das 5-Tagevisum um zwei Tage überzogen, der Polizist hat sich das in seinem Buch vermerkt, hat aber nichts zu uns gesagt. (Unter den Reisenden gehen Gerüchte um, wonach man eine hohe Strafe pro Überziehungstag zahlen muss, wobei wir noch keinen getroffen haben, der diese Strafe wirklich gezahlt hat.) Korrekte Abfertigung.
Polizeikontrollen waren sehr wenige und die waren korrekt und freundlich.
Währung: 1 Euro ca. 120 Kwanza
Die ersten 270 km von Noqui bis Tomboco ist sehr schlechte Piste. Mit Allrad trotz Regenzeit aber kein Problem. Die beste Strecke ist zwischen Luanda und Lobito, fast durchgehend geteert. Die Strecke von Benguela über Quilengues nach Lubango ist schlechte Piste oder Schlaglochteer. Ganz schlecht ist die 400 km lange Strecke von Lubango nach Ondjiva. Viel LKW-Verkehr und daher breite Piste mit vielen Schlaglöchern. Luanda ist verkehrstechnisch die größte Katastrophe, die wie je erlebt haben. Da ist eine indische Großstadt gar nichts dagegen. Man sollte 8 - 10 Tage für den Transit durch Angola einkalkulieren.
Achtung: Während des langen Bürgerkriegs wurden nicht nur an strategischen Punkten, sondern auch auf Feldern und Wegen Landminen verlegt. Da es über genaue Gebiete bzw. über geräumte Gebiete wenig bis gar keine Informationen gibt, sollte man nicht querfeldein fahren, sondern auf sichtlich befahrenen Wegen bzw. deutlichen Spuren bleiben.
Dieselpreis pro Liter ca. 0,26 €
Tanken war kein Problem. Von Norden kommend, bekommt man gesichert erst in Luanda Diesel, in N'zeto evtl. aus Fässern. An der Grenze zu Namibia gibt es Ondjiva und sogar in Namacunde Tankstellen, überall sind neue Tankstellen im Bau. Der Preis war im ganzen Land der selbe.
Tropengebiete Gabun und Kongo:
Um den Äquator (Länder Gabun und R. Kongo) ist eigentlich immer Regenzeit. Von Juni bis August gibt es wenig bis keine Regenfälle, doch dies ist in der Reiseplanung schwierig einzuplanen. Kamerun würden wir in der Trockenzeit empfehlen (Oktober bis April). Im April und Mai ist in Gabun und Kongo große Regenzeit. Wir sind im Februar recht gut durch Gabun und Kongo durchgekommen. Nachts hat es oft geregnet und die Pisten waren dementsprechend schlammig, stellten aber bis auf die Strecke in R. Kongo ( Madingou - Kinkala) kein größeres Problem dar. Auch Angola war während der Regenzeit (Nov. - April) kein Problem. In Gabun und R. Kongo ist das Klima durch die hohe Luftfeuchtigkeit sehr anstrengend. Die Temperaturen sind fast das ganze Jahr über gleich und auch der Unterschied zwischen Tag und Nacht ist nicht sehr groß. (Minimum 22 - Maximum 32 Grad)
Während der Trockenzeit findet man in den Sahelländern (Senegal, Guinea, Mali, Burkina Faso, Benin) problemlos im Busch einen Übernachtungsplatz, abseits von Straßen und Dörfern. Außer ein paar Viehhirten (oft Kinder) kommt dort niemand vorbei. Achtung ist geboten im Dezember, zum Ende der Regenzeit. Die Einheimischen brennen das hochgewachsene Gras nieder und man sollte auf Feuer in der Umgebung achten und entsprechend einen "feuersicheren Platz" suchen. Eine weitere Gefahr stellen mit der Machete gefällte Baumstämme dar, die wie Pfeilspitzen aus dem Boden ragen und im hohen Gras oft übersehen werden. Die Reifen können dadurch erhebliche Schäden bekommen, die nicht mehr zu reparieren sind.
In Nigeria und Kamerun findet man wegen der hohen Bevölkerungsdichte und der zunehmenden Vegetation schwieriger einen Übernachtungsplatz. Oft haben wir auf unserer Route in der Nähe von Ortschaften gestanden oder gefragt, ob wir auf dem Fußballplatz des Schulgeländes oder auf dem Platz vor der Kirche übernachten dürfen. Die Leute waren immer freundlich und das Übernachten kein Problem. Man muss sich nur darüber im Klaren sein, dass man auf so einen Platz das "Kino" für die Dorfbevölkerung darstellt.
In Gabun und Kongo wird es wegen der üppigen Vegetation noch schwieriger, einen Übernachtungsplatz zu finden, wir haben oft mittags schon angefangen, einen Platz zu suchen. Nahe der Piste bleibt man auch nicht gerne stehen, da man von dem vorbeifahrenden Verkehr eingestaubt wird.
Übernachtungsplätze in den Hauptstädten (Besorgung von Visa) haben wir bei den jeweiligen Ländern angegeben.
Weitere Reise-Infos zum südlichen Afrika gibt es unter dem Menüpunkt Reise-Infos/Südliches Afrika.
Entlang der Goldküste ist es uns zu langweilig und zuviel Asphalt für unsere MUD-Terrain Reifen. Eine Alternative ist der Regenwald.
Vom Kuhstall zum höchsten Wohnhaus der Welt, wie geht das? Ist Surfers Paradise wirklich ein Paradies für Surfer?
Wir waren zehn Tage auf Fraser Island, einem Naturschutzgebiet und Off-Road Paradies. Zeit, unser Tagebuch zu überarbeiten fanden wir auch.