Stand: März 2011
Es gibt viele verschiedene Fährverbindungen von Europa nach Marokko.
Von Spanien: Algéciras – Tanger oder Algéciras – Ceuta,
Malaga – Melilla bzw. Nador und Alméria – Melilla bzw. Nador.
Von Frankreich: Sète – Tanger und Sète – Nador. Von Italien: Genua – Tanger
Von Algéciras fahren zahlreiche Fähren täglich nach Tanger (Fahrzeit ca. 2,5 Std.) und Ceuta (Fahrzeit ca. 1,5 Std.), der spanischen Enklave. Vorbuchungen für diese Strecke sind nicht notwendig. Die Tickets kann man in Algéciras an einem der zahlreichen Ticketbüros kaufen.
Preisgünstiger Ticket-Shop für die Fähre von Algeciras nach Ceuta/Tanger (Stand Oktober 2007): Autobahnabfahrt 112, kurz vor Algeciras, hinter Carrefour und Lidl (N 36° 10.727’ W 5° 26.442’)
(Wir haben mit unserem Deutz einen Wohnmobiltarif bekommen und 75 Euro für die einfache Fahrt bezahlt. Womo incl. 2 Personen Sondertarif „Ramadan“)
Die Zollabfertigung im Hafen von Tanger ist problemlos, die Fahrzeuge werden kaum kontrolliert, der Papierkram wird in der Regel schon auf der Fähre erledigt.
Infos und Preise für die Fährverbindungen im Internet:
Ab Algéciras: www.trasmediterranca.es, www.euroferrys.com, www.comarit.com
Ab Malaga u. Alméria: www.ferrymaroc.com (Nador) u. www.trasmediterranca.es (Nador u. Melilla)
Ab Genua und Sète: www.seetour24.de, www.comanav.ma (Sète)
Bei Wohnmobilfahrern ist vor allem die Verbindung Sète – Tanger beliebt, wir haben uns bei unserer letzten Reise im Oktober 2010 für die Fähre Genua – Tanger mit der italienischen Gesellschaft GNV (Grandi Navi Veloci) entschieden, da dies für uns die günstigste und bequemste Variante war. Die Fähre macht einen Zwischenstopp in Barcelona und es besteht die Möglichkeit, auch von dort an Bord zu kommen.
Gebucht über www.seetour24.de. Die Buchung ist problemlos per E-Mail oder Online-Buchung möglich. (Wer Mitglied im ADAC ist und per E-Mail über das Buchungsformular bucht, bekommt einen Rabatt von 10 % auf den ges. Fährpreis.) Die Tickets werden per E-Mail verschickt, den Ausdruck der Tickets muss man bei der Hafeneinfahrt in Genua vorlegen. Kosten für 2 Pers., 3-Bett-Außenkabine, LKW, 7,60 m lang, = 534,- €. Die Fähre ist kein Luxusdampfer, die Zimmer sind aber okay. Die Überfahrt dauert ca. 46 Std. Es empfiehlt sich, etwas Proviant mitzunehmen, da das Kantinenessen teuer (ca. 8-9 €) ist und man bei ausgebuchter Fähre sehr lange anstehen muss. Die Einreiseformalitäten werden von den marokkanischen Beamten zum Teil schon auf der Fähre vorgenommen.
Für Bürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist kein Visum erforderlich, bei der Einreise wird eine Aufenthaltsdauer von 3 Monaten gewährt.
Es besteht die Möglichkeit, die Aufenthaltsdauer noch mal um drei Monate auf insgesamt 6 Monate zu verlängern. Laut den Infos aus einigen Reiseführern ist dies mit einigem Aufwand verbunden. Ein vollständiger Antrag mit Nachweis über finanzielle Mittel (ggf. Bankkonto in Marokko, und Begründung, warum eine Verlängerung erforderlich ist, muss beim Bureau d’ Immigration (in großen Städten) eingereicht werden. Bei den Formalitäten sind auch einige Campingplatzbesitzer um Agadir behilflich, unter der Bedingung, dass man min. 2-3 Wochen auf dem Campingplatz übernachtet, bzw. die dementsprechenden Gebühren bezahlt. Die endgültige Erlaubnis bekommt man innerhalb von 3-4 Wochen, die Verlängerung kann allerdings auch verweigert werden.
Nachtrag Februar 2011: Bekannte von uns haben in Tata die Verlängerung beantragt und problemlos bewilligt bekommen. Es müssen Formulare in mehrfacher Ausführung ausgefüllt werden und Marken in geringer Gebühr dafür gekauft werden (ca.12 DH). Der Manager des Campingplatzes in Tata ist behilflich. Vom Campingplatz sind die Ämter zu Fuß in der Stadt zu erreichen. Ein Nachweis über finanzielle Mittel war nicht erforderlich. Wartezeit ca. 7-10 Tage, die man auf dem Campingplatz verbringen muss. Man sollte ca. 10-14 Tage vor Ablauf der Aufenthaltsdauer die Verlängerung beantragen, nicht früher.
Man kann aber auch für einen Tag nach Ceuta oder Melilla (spanische Enklaven) ausreisen und am nächsten Tag wieder einreisen und hat dann noch mal drei Monate Aufenthalt. Dabei ist zu beachten, dass der Aufenthalt maximal 6 Monate pro Jahr (nicht Kalenderjahr) betragen darf (laut marokkanischem Konsulat in Frankfurt). Wir sind im Januar 2011 nach Melilla ausgereist und ein paar Tage später wieder eingereist. Die erneute Einreise nach Marokko war kein Problem. Gelegentlich hört man von anderen Reisenden, dass die Beamten die Wiedereinreise verweigern oder dass man auf dem spanischen Festland gewesen sein muss. Was von diesen Gerüchten stimmt und wer da evtl. versucht hat, die 6 Monate pro Jahr zu überschreiten, wissen wir nicht. Natürlich ist man hier wie auch bei der Verlängerung des Aufenthaltes der Willkür der Beamten ausgesetzt.
(Einen guten Stellplatz in Melilla für die Nacht können wir leider nicht empfehlen, im Reiseführer von Lonley Planet ist ein Campingplatz angegeben, der aber mittlerweile geschlossen ist. Ein Standplatz im Jachthafen wurde uns verweigert.)
Für das Fahrzeug wird ein grünes Formular ausgefüllt, die Einfuhr des Fahrzeuges ist 6 Monate gültig. Bei der Ausreise muss dieses Papier wieder vorgelegt werden. Wenn man mit Fahrzeug eingereist ist, muss man auch wieder mit dem Fahrzeug ausreisen, ansonsten drohen hohe Zollstrafen.
Man benötigt den Kraftfahrzeugschein („Carte grise“) und den Führerschein. (Internationale Papiere sind nicht notwendig.)
Als Haftpflichtversicherung für das Fahrzeug wird die „grüne Versicherungskarte“ anerkannt. Allerdings gewähren nicht alle Versicherungsgesellschaften den Versicherungsschutz für Marokko. Daher sollte man sich vor Reiseantritt bei seiner Gesellschaft genau informieren.
Es kann auch eine Kurzzeitversicherung an der Grenze abgeschlossen werden. Allerdings ist diese sehr teuer, für ein Wohnmobil ca. 2.500 DH für einen Monat bzw. ca. 4.500 DH für drei Monate. Achtung: Die Mitarbeiter in den Versicherungsbüros an der Grenze versuchen oft, den ahnungslosen Touristen reinzulegen und verlangen teilweise horrende Summen. Dabei zeigen sie höchst zweifelhafte Preislisten vor. Anscheinend wird die Versicherungsgebühr in Marokko wie der Preis für einen Teppich verhandelt.
Nicht immer wird man an der Grenze nach einer Versicherung gefragt. Bei den wenigen Polizeistopps bzw. Militärposten im Land, vor allem wenn man Richtung Westsahara fährt, kommt es selten vor, dass die Beamten nach der Versicherung fragen.
Offizielle Begrenzungen für Genussmittel: 200 Zigaretten, 1 Liter Spirituosen, 1 Liter Wein. Allerdings kontrollieren die Beamten fast nicht und sehen bei Touristen großzügig darüber hinweg. Auch mehrere Kameras, Laptop und Fernseher sind für Touristen kein Problem. Die Einfuhr von GPS-Geräten ist zur Zeit ohne Deklaration erlaubt, dies war aber in der Vergangenheit auch mal anders und die Bestimmungen können sich auch in Zukunft wieder ändern. Gleiches gilt für Funkgeräte. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte vor dem Grenzübergang Funkgeräte und GPS-Gerät verstecken.
Marokko verfügt über ein gutes Straßennetz. Die Autobahnen im Norden sind sehr gut ausgebaut, nur wenig Verkehr und die Gebühren sind gering. Die Nationalstraßen sind unterschiedlich gut, vor allem im Süden sind sie bei weitem nicht so gut ausgebaut und instand gehalten wie im Norden. Der König hat ein Programm bis 2012 ausgelegt, wonach 80% der Bevölkerung an die Teerstraße und an das Stromnetz angebunden werden sollen. Daher sind vor allem im mittleren und hohen Atlas viele der in den Reiseführern von 2009 noch als Piste beschriebenen Routen mittlerweile mit einer dünnen Teerdecke versehen, die aber nach einem Winter mit viel Regen schon wieder große Zerstörungen aufweist. Vor allem im Süden findet man aber noch zahlreiche Pisten, die durch wenig bzw. gar nicht bevölkerte Wüstengegenden führen und wohl auch in Zukunft für den Geländefahrer interessant bleiben.
Die Verkehrsregeln entsprechen weitgehend den Europäischen. Meistens hält sich der marokkanische Autofahrer auch daran. Etwas chaotisch und afrikanisch geht es dennoch auf Marokkos Straßen zu, vor allem in den großen Städten. Nachtfahrten sollte man möglichst vermeiden, weil sich auch in der Dämmerung bzw. in den dunklen Abendstunden noch viele Menschen und Tiere auf der Fahrbahn befinden und auch ein unerwartetes Schlagloch kann man in der Dunkelheit schnell übersehen. Verkehrskontrollen gibt es viele im Land, auch Radarkontrollen. Touristen gegenüber verhält sich die Polizei freundlich und korrekt, meistens wird man durch gewunken. Bei Übertreten der Geschwindigkeit wird in der Regel eine Gebühr von 400 DH gegen eine offizielle Quittung verlangt.
Auf den Pisten entlang der algerischen und mauretanischen Grenze gibt es zahlreiche Militärposten. Auch in der Westsahara gibt es einige Posten, vor allem an den Ein- und Ausfahrten in den Ortschaften. Sie fragen oft nach einem „fiche“ (Formular mit den Pass- und Fahrzeugdaten, Beispiel für ein „fiche“ im Anhang). Hat man dieses nicht, ist es kein Problem, allerdings schreiben die Soldaten geduldig alle Daten aus dem Pass ab. Es ist hilfreich, sich so ein Formular zu erstellen und einige Kopien dabei zu haben, so kürzt man die zeitraubenden Kontrollen ab. Uns gegenüber waren die Soldaten immer freundlich, sie laden einen sogar zum Tee ein. Man sollte möglichst nicht nahe der Grenze oder in Sichtweite eines Postens übernachten.
Das Tankstellennetz ist vor allem im Norden sehr dicht. Nur in wenigen kleinen Ortschaften im Süden bekommt man keinen bleifreien Sprit, ansonsten sind die Tankstellen wie in Europa ausgestattet. Der Preis für einen Liter Diesel lag im Dez. 2010 zwischen 0,65-0,70 €. In der Westsahara ist der Sprit noch mal um ca. ein Drittel günstiger, ein Liter Diesel lag im Dez. 2010 bei ca. 0,46 €. Erste Tankstelle mit preiswertem Kraftstoff in der Westsahara ca. 70 km hinter El Ouatia/Tan-Tan-Plage. Allerdings gibt es hier keinen Euro-Diesel und auch kein Bleifrei-Benzin.
In den spanischen Enklaven Ceuta und Melilla ist der Treibstoff zwar preiswerter als auf dem spanischen Festland, aber trotzdem deutlich teurer als in Marokko. In einigen Reiseführern (neuere Auflage) steht, dass Diesel oder Benzin in den spanischen Enklaven Ceuta und Melilla zollfrei ist und damit günstiger ist als in Marokko. Das war früher so, ist aber nicht mehr aktuell. Der Liter Diesel kostete im Jan. 2011 in Melilla ca. 0,95 €.
Hat man eine größere Reparatur, so sollte man möglichst eine Werkstatt in den großen Städten im Norden aufsuchen, in Rabat oder Casablanca. Dort gibt es auch Vertretungen von großen Firmen wie Mercedes, MAN, Toyota, etc. Ein kleineres Problem kann auch in den kleinen Städten gut repariert werden. Den Preis sollte man möglichst vorher aushandeln und auch während der Reparatur dabei bleiben und aufmerksam die Arbeit verfolgen.
Aufpassen sollte man vor allem in Erfoud und Zagora. Dort kommen die Geländewagen von ihrer „großen“ Wüstentour zurück und einige Werkstätten in den beiden Orten haben sich vor allem darauf spezialisiert, dem unbedarften Geländefahrer das Geld aus der Tasche zu ziehen. Es mag sein, dass sie trotzdem gute Arbeit leisten, dass können wir nicht beurteilen. Sie kennen sich vor allem mit Landrover und Toyota Landcruiser aus. Tipp: Man sollte beobachten, in welcher Werkstatt die Einheimischen ihr Fahrzeug reparieren lassen und sich dort über Preise erkundigen.
Wechselkurs: Stand November 2010: 1 Euro = 11 Dirham (DH). ATM sind mittlerweile auch bis in die kleinen Städte im Süden verbreitet. Manche Banken haben allerdings nur einen nationalen ATM, man muss also darauf achten, dass ein Maestro/Visa-Zeichen vorhanden ist. Auch Bargeld kann man in vielen Banken problemlos wechseln, in den touristischen Orten gibt es auch viele kleine Wechselbüros. (Das Wochenende ist wie in Europa, also Freitag-Nachmittag, Samstag und Sonntag sind die Banken geschlossen.)
Im Norden ist die Versorgungslage mit Lebensmitteln sehr gut. In den großen Städten im Norden gibt es riesige Supermärkte („Marjane“, meistens an den Hauptstraßen etwas außerhalb gelegen) die eine ähnliche Ausstattung wie europäische Supermärkte haben, vor allem mit einer guten Fleischtheke. (Natürlich gibt es kein Schweinefleisch und keine genießbare Wurst.) Guter Käse ist deutlich teurer als in Deutschland, ansonsten sind die Preise vor allem beim Gemüse, Obst und Brot wesentlich preiswerter als bei uns. Im Süden gibt es nur in Agadir einen solchen Supermarkt.
Ist man abseits der großen Städte unterwegs, gibt es meistens kleine Läden, wo man von der H-Milch bis zur Sardinendose alles Mögliche bekommt. Frisches Gemüse und Obst kauft man in den kleinen Orten am besten, wenn einmal in der Woche Markttag ist. Es gibt unterschiedliche Sorten Fladenbrot, oft auch Baguette, die fast in jedem kleinen Laden zu bekommen sind. Beim Metzger muss man aufpassen, dass man nicht „Tajine-Fleisch“ bestellt, denn dann bekommt man mehr Fett und Knochen als Fleisch. Gut ist, wenn der Metzger einen Fleischwolf hat, so kann man sich das Rindfleisch direkt frisch als Hackfleisch zubereiten lassen. (Ein Kilo Rindfleisch = ca. 70 DH.)
Die Lebensmittelhändler sind meistens ehrlich, auch auf dem Markt (Souk) bekommt man in der Regel die Preise berechnet, die auch ein Einheimischer zahlt. (ungefähre Angaben: 1 kg Orangen = 4-6 DH, 1 kg Tomaten = 8-12 DH, 1 kg Kartoffeln 6-8 DH, ein Fladenbrot = 2 DH)
Einfache Straßenrestaurants und Cafés sind weit verbreitet. Dem Touristen wird hier gerne etwas mehr berechnet als dem Einheimischen. Dort kostet eine Tajine (speziell zubereiteter Topf mit viel Gemüse u. etwas Fleisch) für 2 Pers. ca. 70-80 DH, ein gegrilltes Hühnchen kostet etwa genau so viel. Ein Café au lait = 5 DH, frisch gepresster Orangensaft = 8-10 DH, der meist zuckersüße Minztee (Nationalgetränk der Marokkaner) = 4 DH. Wenn man mit mehreren Personen Minztee trinken möchte, kann man auch eine „Théière“ (Teekanne) bestellen, die ca. 10 DH kostet.
Offizielle Staatssprache ist Arabisch. Allerdings wird vielerorts ein Berberdialekt gesprochen, der mit dem „Hocharabisch“ welches man in einen Sprachkurs lernt, nicht viel gemeinsam hat. Wichtigste Amts- und Geschäftssprache ist französisch, welches die meisten Marokkaner gut sprechen. Für die Verständigung mit den Einheimischen sind gute Französischkenntnisse vom Vorteil. Ein paar Worte in Berber oder Arabisch lernt man schnell, wenn man im Land unterwegs ist. Vorsicht ist geboten, wenn man von einem Marokkaner auf Deutsch, Englisch, Italienisch etc. angesprochen wird. Dann landet man meistens in einem Teppichladen. Die Souvenirhändler kennen die tollsten Sprichwörter in deiner Sprache, es ist manchmal ein Spaß, ihnen zuzuhören. Sogar russisch und japanisch ist für diese Sprachkünstler kein Problem.
Internetcafés (Cybercafé) sind im ganzen Land gut verbreitet, meistens im Zentrum des Ortes. Eine Stunde kostet ca. 5 DH. Die Geschwindigkeit ist unterschiedlich gut. Vorsichtig sollte man damit sein, seinen USB-Stick in den Computer zu stecken, um Daten herunter zuladen. Die Computer in den Cafés sind oft voller Viren. Manche Campingplätze haben mittlerweile kostenfreies WLAN. Auch viele Hotels bieten WLAN an und auch wenn man dort kein Zimmer reserviert, ist es meistens gestattet, im Foyer den WLAN-Anschluss zu nutzen. Die Gebühren im Hotel liegen ca. bei 20 bis 50 DH pro Stunde. Man kann auch von Maroc-Telekom einen „Surfstick“ kaufen, ca. 200 DH, die Netzabdeckung soll gut sein.
Das Mobilfunknetz in Marokko ist sehr gut ausgebaut. In jedem noch so kleinen Ort ist ein Mobilfunkmast und so hat man auch abseits der Zivilisation Empfang. Mit der deutschen Sim-Karte hat man fast überall Empfang, wo ein Mobilfunkmast in der Nähe ist. SMS verschicken ist mit der deutschen Sim-Karte günstig (ca. 0,56 €), während Telefonieren nach Deutschland teuer ist, (ca. 2,50-2,95 €/Min.). Bei den marokkanischen Gesellschaften ist das unterschiedlich. Die Sim-Karte von der Gesellschaft „INWI“ ist zwar günstig zu haben (20 DH) aber sie funktioniert nur in den großen Ortschaften entlang der Nationalstraßen. Telefonieren mit dieser Sim-Karte nach Deutschland kostet ca. 0,75 €/Min.)
Fast überall in Marokko ist es problemlos möglich und ungefährlich, mit dem Allrad-Wohnmobil frei zu übernachten. Etwas schwierig ist es in den dicht besiedelten Gebieten im mittleren Atlas einen ungestörten Platz zu finden. Die Bevölkerung ist neugierig und man ist für diesen Tag die Attraktion im Dorf. An den Strecken durchs Rif-Gebirge ist es nicht ratsam, frei zu stehen, da man dort oft von Rauschgifthändlern belästigt bzw. bedrängt wird. In den wenig besiedelten Wüstengebieten im Süden findet man immer einen einsamen, meist schönen Platz für die Nacht. Dass Freies Campen in Marokko verboten ist, trifft nur auf die Küstenregion um Agadir zu. Dort kann es passieren, dass man von der Polizei vertrieben wird, wenn man nachts am Strand steht.
In den touristischen Gegenden gibt es viele Auberges bzw. Campingplätze. Die Ausstattung ist sehr unterschiedlich. Es gibt Plätze, die gut geführt werden, die sanitären Anlagen sind sauber und funktionieren. Einige dieser Plätze sind sogar mit einer Waschmaschine ausgestattet und haben kostenfreies WLAN. Auf manchen Campingplätzen sind die sanitären Anlagen in einem schlechten Zustand und schmutzig. Stromanschluss gibt es mittlerweile auf fast jedem Campingplatz (220 Volt, die Euro-Stecker passen). Auch Wasser auffüllen ist gut möglich. Manchmal ist nur wenig Druck auf der Leitung und es dauert entsprechend lang, bis der Wassertank gefüllt ist. Vorsicht ist in Wüstengegenden oder an der Küste geboten, dort ist das Wasser oft salzhaltig und daher nicht zum Kaffee- bzw. Teekochen geeignet. Daher sollte man vor dem Auffüllen eine kleine Geschmacksprobe machen. Auch an Tankstellen ist es meistens möglich, seinen Wassertank zu füllen. Das Wasser in den Städten hat in der Regel Trinkwasserqualität, eine Filteranlage oder eine Behandlung mit einem Mittel auf Silberionenbasis (Mikropur) ist trotzdem sinnvoll.
Folgende Campingplätze haben wir ausprobiert und können wir weiter empfehlen:
(Preisangaben für 2 Pers. mit Fahrzeug)
Tinerhir: Camping Atlas, an der Straße zur Todra-Schlucht, (9 km ab Abzweig)
GPS: N 31°33.184’ W 5°35.090’ schöner Platz im Palmengarten, nettes Personal, saubere Sanitäranlagen, Übernachtung 60 DH, Waschmaschine 30 DH, gegenüber ist ein Internetcafé
Zagora: Camping Oasis Palmerie: GPS: N 30° 19.403’ W 5° 49.535’
schöner Platz im Palmenhain, saubere Sanitäranlagen, nettes Personal, Übernachtung 45 DH
Merzouga: Auberge/Camping Le Pyramide: GPS: N 31°05.213’ W 4°00.400’, netter Platz am Rand der Dünen ohne Mauer, Übernachtung 40 DH, saubere Sanitäranlagen, kostenloses WIFI
Auberge/Camping Le petit Prince: GPS: N 31°05.868’ W 4°00.395’, kleiner ummauerter Campingplatz an den Dünen
Meski: Campingplatz Blaue Quellen: GPS: N 31° 51.430’ W 4°17.000’ Der Platz ist etwas sauberer als in den vergangenen Jahren, auch weniger Fliegen als sonst. Dennoch sind die sanitären Anlagen nur bedingt zu benutzen. Wasserauffüllen kein Problem
Goulmima: Les Tamaris, GPS: N31° 41.186’ W 4°57.345’, gute sanitäre Anlagen, kostenloses WIFI, Übernachtung 60 DH, Waschmaschine 50 DH
An der Plage Blanche kann man frei an der Steilküste stehen bzw. mit einem geländegängigen Fahrzeug kann man auch runter an den Strand fahren. Im Winter stehen oben an dem Steinabhang viele Wohnmobile. Anfahrt von Guelmim ca. 60 km, GPS: N 28°57.900’ W 10°36.109’
Das Rifgebirge gehört zu den größten Canabis-Anbaugebieten der Welt. Bei Fahrten durch das Gebiet ist daher besondere Vorsicht geboten, da man oft von Rauschgifthändlern bedrängt wird. Drogenbesitz ist in Marokko strafbar und wird mit hohen Gefängnis- bzw. Geldstrafen geahndet. Bei der Ausreise bzw. Wiedereinreise nach Europa werden oft strenge Drogenkontrollen durchgeführt. Vor allem junge Leute werden in den touristischen Gebieten oft von Drogenhändlern belästigt und bedrängt.
Sowohl den Reiseführer aus dem Verlag Reise Know-How von Erika Därr als auch das Reisehandbuch von Edith Kohlbach können wir empfehlen. Das Buch von RKH ist in vielen Dingen ausführlicher, was aber auch manchmal lästig sein kann, wenn man sich schnell einen Überblick verschaffen will. Wer kompakte Infos mag, sollte den Führer von Edith Kohlbach kaufen. Einige Pistenbeschreibungen in beiden Führern (die meisten beschriebenen Strecken führen über Teerstraße) sind in der neuesten Auflage von 2009 veraltet, da viele der Routen im mittleren und hohen Atlas mittlerweile geteert wurden. Der Reiseführer von Lonley Planet gibt mehr Infos für Rucksacktouristen und ist für Reisende, die mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs sind, nicht so gut geeignet.
Die Kartenverlage haben Schwierigkeiten, mit dem Tempo der Teermaschinen mitzuhalten. Viele in den Karten als Piste eingezeichnete Strecken sind mittlerweile geteert. Manchmal ist es auch umgekehrt, eine als Teerstraße eingezeichnete Strecke entpuppt sich als eine schwierige Piste.
Die genaueste Landkarte ist unserer Erfahrung nach immer noch die altbewährte Michelin-Karte. Die Karten aus dem RKH-Verlag und von Marco Polo sind auch brauchbar, allerdings treten in beiden Karten o.g. Fehler auf.
Ist man viel auf Pisten unterwegs, so sind die IGN-Karten mit einem Maßstab 1:250.000 optimal. Die Karten wurden von den Franzosen in den 50ziger Jahren erstellt und sind sehr genau, da sich die Pistenverläufe über die Jahre kaum verändert haben.
Schon viele Jahre reisen wir nach Marokko. Das erste mal 1991, für uns war es damals das reinste Abenteuer, es fing schon an der Grenze an, wo es mittlerweile, 20 Jahre später ja sehr geordnet zu geht. Nach dem ersten Golfkrieg trauten sich nur wenige Touristen nach Marokko, die Todra- und Dadesschlucht haben wir noch als spannende Pistenfahrten erlebt.
Mittlerweile ist der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig für das Land. Der König, Mohamed der VI hat dies lange erkannt und plant immer wieder neue Projekte, um den Tourismus zu fördern und auszubauen. Die Bevölkerung ist von ihm aufgerufen, den Fremden gegenüber freundlich zu sein, den Souvenirhändlern ist empfohlen worden, ihre Geschäfte nicht so aufdringlich zu betreiben. Davon haben wir allerdings wenig gespürt. In den typischen Touristenzentren kann man nur mit viel Glück ungestört durch die Gassen schlängeln und man muss sich einige Taktiken überlegen, wie man die Händler wieder los wird, ohne unfreundlich zu werden. Wem dies nicht gelingt, der sagt vielleicht: „Nie wieder Marokko“.
Im Winter wird vor allem der Südwesten (Agadir und weitere Umgebung) von unzähligen Wohnmobilfahrern aus Europa (vor allem Rentner aus Frankreich) überschwemmt, die sich dicht auf die dortigen Campingplätze drängen. Trotzdem sagen wir: „Immer wieder Marokko“, denn mit unserem Allrad-Wohnmobil können wir uns weit ab der Teerstraßen bewegen und die Einsamkeit der Wüste genießen. Am Erg Chebbi gelingt das natürlich nicht mehr, entweder wird man beim Spaziergang auf die höchste Düne von Souvenirhändlern begleitet oder man hört die Motorengeräusche der Crossmotorräder und Geländewagen aus Spanien, deren Fahrer ein verlängertes Wochenende nutzen um durch den Sand zu pflügen.
Die „Plastiktütenbüsche“ vor den Ortschaften sind in den letzten Jahren deutlich weniger geworden. Auch wenn Marokko die Müllentsorgung noch lange nicht im Griff hat, in vielen kleinen Ortschaften wird der Müll am Ortsrand einfach so verbrannt, so sieht man doch in vielen Orten Mülleimer stehen, die auch von der einheimischen Bevölkerung benutzt werden. Straßenfeger und Müllsammler gehören mittlerweile zum Straßenbild. Ein Umweltbewusstsein ist in der Bevölkerung dennoch nur wenig vorhanden. Die Händler auf dem Markt und in den Geschäften packen jede Kleinigkeit in eine Plastiktüte, die einem später am Straßenrand entgegenweht.
Marokko ist ein moslemisches Land. Auch wenn man den Eindruck gewinnt, dass die Bevölkerung im Vergleich zu anderen arabischen Ländern weniger strenggläubig ist und die Leute viele Touristen gewöhnt sind, so sollte man sich trotzdem den Sitten und Gebräuchen im Land etwas anpassen. Wenn man/Frau im Minirock durch eine abgelegene Oase spaziert, wo ihr die Frauen des Ortes oft schwarz verschleiert entgegen kommen, braucht man sich nicht zu wundern, wenn von den Männern böse Blicke kommen, bzw. man nicht respektiert wird. Hier spiegeln sich wie in den Klimaregionen die Gegensätze des Landes wieder. In den großen Städten im Norden, z.B. Casablanca, sieht man wie selbstverständlich ein junges Paar Hand in Hand spazieren gehen und viele Frauen tragen keinen Schleier. Es kommt also auch darauf an, wo man sich im Land aufhält.
Während des Fastenmonats Ramadan sind Cafés und Restaurants tagsüber geschlossen, außer in den großen Touristenzentren. Das öffentliche Leben ist während dieser Zeit sehr träge, die Leute machen einen verschlafenen Eindruck. Auch Banken und Ämter haben verkürzte Öffnungszeiten. Die Höflichkeit gebietet es, dass man auch als Tourist tagsüber möglichst nicht in der Öffentlichkeit Essen und trinken sollte.
Die Religion hat auch Auswirkungen auf das Fotografieren. Porträts zu fotografieren ist nur sehr selten mit dem Einverständnis Desjenigen möglich. Vor allem die so fotogenen alten Männer, aber auch die Frauen lassen sich nur selten fotografieren. Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht, sich etwas Zeit zu nehmen und erst ein paar Worte zu wechseln, notfalls auch mit Hand und Fuß, evtl. auch zum Tee einzuladen. Fragt man dann ganz beiläufig, ob man ein Foto machen darf, wird meistens freundlich zugestimmt. Das funktioniert übrigens nicht nur in Marokko.
Mit der sprichwörtlichen arabischen Gastfreundschaft macht man in Marokko ganz unterschiedliche Erfahrungen. Weit ab von den Touristenrouten ist die Einladung zum Tee meistens ehrlich gemeint. Weder werden einem anschließend Teppiche zum Kauf angeboten, noch endet die Verabschiedung in Bettelei. Dennoch wird evtl. ein kleines Gastgeschenk erwartet (nicht von den wohlhabenden Leuten). Dazu eignen sich z.B. haltbare Lebensmittel, wie Zucker, Öl, Mehl, eine Rolle Plätzchen für die Kinder, etc. Auch gebrauchte Kleidung wird gerne genommen. Bei den Kindern sind Stifte u. Kugelschreiber sehr begehrt.
Der Einfallsreichtum der Händler, wie man Touristen in einen Souvenirladen locken könnte, hat keine Grenzen. Harmlos ist folgende Masche: Man wird in der Stadt angesprochen, ob man nicht so freundlich sein könnte, einen Brief zu übersetzen. Der Mann hat in Deutschland einen Freund und möchte ihm schreiben, ist aber der deutschen Sprache nicht mächtig. Aus Dankbarkeit zeigt er dir später beim Tee ein paar Teppiche, die seine Schwester geknüpft hat. Der Freund in Deutschland ist natürlich frei erfunden.
Gemein dagegen ist dieser Trick: Am Straßenrand wird eine Autopanne vorgetäuscht. Du bist selbstverständlich hilfsbereit und hältst an. Die Aufgabe besteht darin, im nächsten Ort dem Freund eine Nachricht zu hinterlassen. Und der Freund lädt dich aus Dankbarkeit zu einem Tee ein, in dem Teppichladen nebenan.
Wenn man in so eine Falle tappt, sollte man es mit Humor nehmen. Zeigt man dem Händler deutlich, dass man seinen Trick durchschaut hat und nichts kaufen möchte, ist das Verkaufsgespräch in der Regel auch schnell beendet. Gut funktioniert auch, wenn man völliges Desinteresse an den Souvenirs zeigt und stattdessen zum Fenster rausschaut, als sich die schönen Teppiche anzugucken. Es ist zwar etwas unhöflich, aber schließlich ist der Geschäftsmann ja genauso unhöflich mit seinen Verkaufstricks.
Möchte man wirklich etwas kaufen, so ist das Verhandeln des Preises oberstes Gebot. Auch wenn der Händler beteuert, es sei ein Festpreis oder schon seine unterste Preisgrenze. Dem Marokkaner ist das Handeln in die Wiege gelegt, er wird auf jeden Fall bei dem Spiel, auch gegenüber einem geübten Europäer, gewinnen.
Marokko hat viele verschiedene Klimazonen wie kaum ein anderes Land. Im mittleren und hohen Atlasgebirge gibt es im Winter viel Schnee. Der höchste Gipfel ist der Djebel Toubkal, 4.167 Meter hoch. Der hohe Atlas ist zugleich die Klimascheide zum Süden des Landes. Er trennt den Norden mit Mediterran- und Kontinentalklima vom trockenen Wüstenklima im Süden. Das merkt man deutlich an der Vegetation, wenn man den hohen Atlas überquert. In den Wüstenregionen ist es nur an den Flussläufen in den Oasen grün, welche von braunen bis schwarzen Wüstengebirgen eingeschlossen sind. Entlang der Straße der Kasbahs (von Ouarzazate nach Boumalne du Dades) kann man von Jan.-März eine Oase mit Palmen in einem Panorama von Schneebergen im Hintergrund fotografieren. Ist man im Januar im Südwesten unterwegs, von Agadir bis Tata, bekommt man von dem rauen und kalten Winter im Hohen Atlas nicht viel mit. Der Südwesten ist die wärmste Gegend in Marokko, weshalb sich dort im Winter viele Wohnmobilfahrer aufhalten.
In den Sommermonaten (Juni-August) ist es im ganzen Land sehr heiß, Höchsttemperaturen von 35-40 Grad, je nach dem wo man sich aufhält. Viele Marokkaner haben in der Zeit Urlaub und belegen die Campingplätze an den Küsten, wo es etwas kühler ist. Daher ist diese Reisezeit nicht zu empfehlen. Optimal ist das Frühjahr, März-Mai, überall ist es grün, die Temperaturen im Gebirge sind angenehm und in den Wüstenregionen ist es noch nicht zu heiß. Auch der Herbst, Mitte September bis Mitte November ist eine gute Reisezeit. Bis Ende September ist es im Süden noch sehr heiß, immer noch können die Temperaturen auf über 35 Grad in der Mittagshitze ansteigen. Frühjahr und Herbst eignen sich besonders gut, wenn man sowohl eine Bergtour als auch eine Wüstenroute plant. Ab November muss in den Regionen des hohen Atlas schon mit Schnee gerechnet werden, aber auch im April kann man dort von einem verspäteten Schneeschauer überrascht werden. Die Hauptverbindungsstraßen, über die man den Hohen Atlas überqueren muss, um in den Süden zu gelangen, werden gut geräumt, sodass man dort auch im Winter durchkommt. Auf den Nebenstrecken können die Schneeschranken (Barrière de Neige) auch schon mal geschlossen sein.
Das Gebirge des Antiatlas ist im Winter weitgehend schneefrei. Doch wird es hier in den höheren Regionen, z.B. Tafraoute und Djebel Sarhro sehr kalt. Im Februar ist in der Gegend um Tafraoute die Mandelblüte, welches der Natur einen besonderen Reiz gibt.
Die meisten Niederschläge fallen im Norden und im mittleren Atlas im Winterhalbjahr, die fruchtbarste Gegend Marokkos, im flachen Nordwesten gibt es daher große landwirtschaftlich genutzte Flächen. In den Wüstenregionen und im Antiatlas regnet es fast gar nicht.
Auch zum Überwintern eignet sich Marokko gut. Im Dezember und Januar können die Temperaturen auch in der Wüste nachts auf null Grad zurückfallen. Doch tagsüber ist es oft sonnig und Mittags bis zu 20 Grad warm.
Marokko gilt als sicheres Reiseland. Die Gefahr des weltweiten Terrorismus ist in Rabat nicht größer als in Frankfurt oder Madrid. In den Touristenzentren, wie z.B. Marrakech oder Fes sollte man möglichst nicht mit einer auffälligen Handtasche durch die Straßen spazieren, Wertsachen sollten im Hotelsafe bzw. im Auto auf dem Campingplatz bleiben. Den Fotoapparat kann man unauffällig in einen Baumwollbeutel oder einer Plastiktüte mitnehmen. So macht man es den Taschendieben nicht all zu leicht.
Wir haben in Marokko viel frei irgendwo in der Landschaft übernachtet. Auch in ländlichen Regionen, die dicht besiedelt sind, besteht keine Gefahr, frei zu übernachten. Die Dorfbewohner sind allenfalls neugierig, beobachten einen manchmal stundenlang oder fangen an zu betteln.
Wir haben uns immer sicher gefühlt und noch nie eine bedrohliche Situation erlebt. Am gefährlichsten ist laut der Erfahrung von anderen Reisenden die Anreise über Südfrankreich und Spanien, wenn man auf der Durchreise an Tankstellen oder Autorasthöfen übernachtet.
Auf der French-Linie über 1.100 Sanddünen quer durch die Simpson Desert. Eines der großen Abenteuer in Australien.
Unterwegs auf dem Bahndamm des legendären "Old Ghan". Genau die richtig Mischung aus Abenteuer, Reisen und Offroad fahren
Immer am Meer entlang, touristisch aber dennoch ein Highlight.