Direktlinks „Seitenübersicht“

Pistenkuh · Sabine und Burkhard Koch

Sprachauswahl:

Google Ad-Sence:

Direktlinks „Inhalt“

Inhalt:

Reise-Infos zu Indien - Nepal 2006/2007

Unseren ausführlichen Reisebericht findet ihr unter: Reiseberichte/Indien-Nepal
Die Multi-Visions-Bilder-Show DVD zur Reise findet ihr in unserem Shop

Reiseroute:
Schweiz, Italien, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Bulgarien, Türkei, Iran, Pakistan, Indien, Nepal, Indien, Pakistan, Iran, Türkei, Italien, Schweiz

Anreise über den Balkan und die Türkei:

Keine Visa erforderlich.
Dieselpreise in den einzelnen Ländern:
Livigno (zollfreier Ort im Grenzgebiet Italien/Schweiz): 0,69 €
Serbien: 0,88 €
Bulgarien: 0,88 €
Straßenbenutzungsgebühr, Zahlung an der Grenze: 18 € für eine Woche, nach etwas verhandeln.
Griechenland: 0,90 €
Türkei: 1,26 €
Für die Autobahngebühren in Kroatien und Serbien muss man für Deutz-Größe mit ca. 100 € rechnen. (Haben wir aber noch nicht ausprobiert.)
Autofähre von Ancona/Italien nach Cesme/Türkei: Kosten für Fahrzeug u. 2 Personen ca. 750 – 850 € für eine Fahrt in der Nebensaison (Man spart ca. 1.500 km Landweg)
Infos unter http://www.marmaralines.com/. In Cesme gibt es auch ein Büro, wo man vor Ort buchen kann.

Iran:

Für die Beantragung eines Touristenvisum von 30 Tagen benötigt man eine Referenz-Nr. Die Referenz-Nr. bekommt man über eine iranische Reiseagentur. Wir haben die Nr. mit der Internetagentur „www.iranianvisa.com“ beantragt. Gebühr 30 € pro Person, Bezahlung über Internetbezahlsystem Paypal. (unterschiedliche Gebühren je nach Agentur!) Die Agentur schickt eine Anfrage an das iranische Außenministerium, das Ministerium gibt die Zustimmung und die Referenz-Nr. Daher kommt es zu Bearbeitungszeit von 4 – 6 Wochen. Mit der Referenz-Nr. beantragt man das Visum beim zuständigen Konsulat. Bearbeitungszeit 7 Tage, Visumgebühr: 50 €
Die Genehmigung des Visums ist je nach Konsulat unterschiedlich (reine Willkür), zwei Beispiele von Reisenden, die wir unterwegs getroffen haben: Im Konsulat Hamburg bekommt man ohne die Referenz-Nr. problemlos ein 30-Tage-Visum. Im Konsulat München musste ein Reisender persönlich vorsprechen und hat nur ein 7-Tage-Visum bekommen, keine Chance auf ein 30-Tage Visum.
Die Visa für Iran und Pakistan sind auch problemlos in Ankara (Türkei) zu bekommen, man braucht allerdings ein Empfehlungsschreiben der dortigen deutschen Botschaft. Pakistan 3 Monate Tourist - Visa single entry, Wartezeit 1 Tag Iran 30 Tage Tourist - Visa, Wartezeit ca. 10 Tage
Rückweg:
Für Pakistan und Iran ist ein Empfehlungsschreiben der Deutschen Botschaft erforderlich. Dieses Schreiben bekommt man in Neu Delhi oder in Kathmandu, nicht aber in Islamabad (siehe Info www.auswaertiges-amt.de zu Pakistan). Es wird in Neu Delhi pro Person ausgestellt und kostet 20 €, in Summe also 80 €. Bezahlung nur in ind. Rup. (4.300 Rupien). Anderen Reisenden wurde in Kathmandu beide Namen auf ein Schreiben eingetragen, wir haben das in Neu Delhi vergeblich versucht. (Deutsche Beamten-Willkür?!) Wir finden die Gebühren unverschämt, der deutsche Botschafter könnte sich mal ein Beispiel an Frankreich nehmen, die Franzosen bekommen solche Schreiben umsonst ausgestellt.
Beantragung in Neu-Delhi, Botschaft ist am Connaught-Place. (Motorriksha 60 Rup.) Bearbeitungszeit Transit-Visum: 4-5 Tage, Gebühr: 1700 ind. Rupien (ca. 30 €) (Der Pass wird nicht einbehalten, daher ist es sinnvoll, erst das iranische Visum zu beantragen und in der Zwischenzeit das pakistanische.) Bearbeitungszeit Touristen-Visum: 4 – 6 Wochen
Die Beantragung eines Touristen-Visum in Islamabad war zu unserer Zeit unproblematischer als in Neu Delhi, Bearbeitungszeit ca. 2 – 3 Wochen. (Funktioniert auch mit dem Empfehlungsschreiben aus Neu Delhi.) Die Zeit kann man in Pakistan gut nutzen, um den Karakorum-Highway hoch zu fahren.
Ein- und Ausreise:
Die Einfuhr von Alkohol und Schweinefleisch ist neben den anderen üblichen Dingen strengstens verboten! Keine gründliche Kontrolle. Es wird nach Nahrungsmitteln und Alkohol gefragt. Wir haben weder auf dem Hin- noch auf dem Rückweg eine „Dieselsteuer“ oder ähnliche Bakschisch-Gelder gezahlt! Es wurde nie danach verlangt. Die Behandlung bei der Grenzabfertigung war sehr korrekt und freundlich. (Andere Reisende haben berichtet, dass sie Geld, zum Teil hohe Summen, gezahlt haben.)
Die grüne Versicherungskarte wird akzeptiert. Der Grenzübergang Serou (Iran) – Essendere (Türkei) ist für Touristen geöffnet. Wir haben ihn auf der Rückreise passiert. Problemlose Abfertigung. Allerdings gibt es im Kurdengebiet auf türkischer Seite viele, strenge Polizeikontrollen und auch einige Pässe über 2000 Meter, die je nach Jahreszeit zu beachten sind.
Übernachtungsplätze:
Wir haben meistens wild irgendwo draußen in der Wüste übernachtet. Man sollte darauf achten, dass man nicht in der Nähe von militärischen Anlagen übernachtet. Auf der Strecke Kerman - Bam – Zahedan – pak. Grenze wird das Gebiet vom Militär kontrolliert, wild übernachten ist daher nicht anzuraten.
Kerman: Hotel Akarven N 30°17,120’ E 57°02,814’ Hinterhof, mit Laundry-Service, ca. 40.000 Rial/Nacht (ca. 3,35 €)
Bam: ca. 10 km südöstlich von Bam in einem großen Freizeitpark mit Security, kostenlos N 29°02,422’ E 58°27,777’ (Koordinaten vom Hotel, ca. 300m westlich)
An der Grenze kann man auf beiden Seiten problemlos übernachten, auf pak. Seite gibt es ein staatliches Hotel (PTDC-Hotel, teuer!).
Esfahan: Tourist Inn, 10$/Nacht, Stadtrand, Taxi in die Stadt 15.000 Rial, (ca. 1,25 €) Stadt raus 20.000RS, N32°35,701 E051°40,044
Shiraz: Tourist Inn 10$/Nacht, sehr sauber, Taxi zum Zentrum 6-8000 Rial, (ca. 0,70 €) N 29°36,722’ E 052°34,349’
Dieselpreis und Tankprozedur:
Der Diesel kostet 1,6 Eurocent pro Liter. In Grenznähe (300 km ab Grenze) bekommt man Diesel nur auf Bezugsschein, Touristen bekommen keinen Diesel, in Ausnahmefällen gibt es ca. 30 Liter, wenn man Glück hat. Gesichert bekommt man erst ab Tabriz bzw. ab Bam Sprit. Da die Verteilung im Land nicht ausreichend funktioniert, bilden sich lange LKW-Schlangen an den Tankstellen, Wartezeiten von 2 – 3 Stunden sind die Regel. Uns wurde oft nach 200 – 300 Litern der Zapfhahn zugedreht. Das Straßennetz in Iran ist sehr gut ausgebaut und in einem guten Zustand.

Pakistan:

Beantragung des Visum in Deutschland, Bearbeitungszeit 7 Tage, Touristenvisum: 3 Monate, Gebühr: 35 € Einreisezeit ab Ausstellungsdatum: 3 Monate
Rückweg:
Visum-Beantragung in Neu Delhi, Pakistanische Botschaft ist in Fußnähe zur Deutschen Botschaft am Neru-Park, Wartezeit 2 – 3 Tage, Gebühr: 1.700 ind. Rup. (ca. 30 €) für Transit 7 Tage. (Touristenvisum kostet das doppelte.) In Kathmandu bekommt man auch problemlos ein Visum für 3 Monate.
Eskorte in Pakistan:
Auf den Strecken Dalbandin – Quetta und Quetta – Dera Gazi Khan gibt es viele Polizei-Check-Points und oft wird eine Eskorte bereitgestellt. Die ist kostenlos aber sehr nervig, weil das eigene Reisetempo i.d.R. nicht dem der Eskorte entspricht. Sehr zu empfehlen ist die Strecke Quetta – Zhob – Dera Ismail Khan, (teilweise auch mit Eskorte) schöne Gebirgslandschaft, die letzten 60 km sind Piste mit Flussdurchfahrten, kein Allrad erforderlich, aber hohe Bodenfreiheit, wenig Besiedlung.
Karakorum-Highway:
Schönste Jahreszeit für die Strecke ist April/Mai oder September/Oktober. Der letzte Zeitpunkt im Herbst ist Ende Oktober, wenn man noch das letzte schöne Herbstlaub im Hunzatal mitbekommen möchte. Bei Regen muss mit Erdrutschen und Straßenverschüttungen gerechnet werden.
Übernachtungsplätze:
Dalbandin: Gouvernment-Guest-House, N 28°53,187’ E 64°24,466’ (bei der Post, ist aber manchmal nicht bewacht) oder im Polizeihof.
Quetta: Am besten gar nicht übernachten, schlechte Möglichkeiten. Hotel Bloomstar hat ein Tor mit niedriger Einfahrtshöhe (ca. 3,20m) Hotel Lourdes in der Nähe des Polizei-Hauptquartiers will keine Camp-Fahrzeuge, mit viel Übereden geht es doch, aber nur wenn man eines der verhunzten Zimmer für 24 Euro die Nacht nimmt.
Islamabad: Rose- and Jasmin Foreigners Garden, N 33°42,316’ E 73°05,310’ Schöner bewachter Garten, Reise-Treffpunkt
Dieselpreis:
ca. 0,50 € / Liter, gute Versorgung.
Es besteht keine Pflichtversicherung für das Fahrzeug.

Indien:

Das Indien-Visum haben wir in Deutschland beantragt, Bearbeitungszeit 7 Tage, Gültigkeit 6 Monate ab Ausstellungsdatum, Double-Entry wegen Nepal, Gebühr: 50 €
Uns lief dann die Zeit davon, daher haben wir uns in Kathmandu ein neues Visum für Indien besorgt. (Bearbeitungszeit 4 Tage, Gebühr: 3.050 nep.Rup. (ca. 30 €)
Das Visum bekommt man auch in Islamabad für 6 Monate. Bearbeitungszeit ca. 4 – 5 Tage, (evtl. wird ein Empfehlungsschreiben verlangt).
Man kann sich auch in Deutschland ein 12-Monatsvisum für Indien besorgen, ist allerdings teurer als das normale Touristenvisum und gilt auch ab Ausstellungsdatum.
Ein- und Ausreise:
Auf pakistanischer Seite gibt es wieder ein PTDC-Hotel für die Übernachtung. Wenn man die „Wachablösungs-Zeremonie“ sehen möchte, sollte man um ca. 16:00 Uhr an der Grenze sein (pak. Zeit, im Winterhalbjahr). Zwischen Pakistan und Indien gibt es keinen Fahrzeuggrenzverkehr (nur für Touristen). Die Zöllner haben daher viel Zeit, kontrollieren gründlich und langsam. Bakschisch haben wir hier auch keins gezahlt! Es besteht keine Pflichtversicherung für das Fahrzeug.
Übernachtungsplätze:
Amritsar: Bandaris Guesthouse N 31°38,523’ E 74°50,947’ (ca. 7 € pro Nacht)
Neu Delhi: am Neru-Park, N 28°35,631’ E 77°11,570’ 100 ind.Rup. pro Nacht, deutsche u. pakistanische Botschaft in Fußnähe.
In Radjastan kann man in den Städten die staatlichen Tourist-Hotels anfahren. (Beim Tourist-Office nachfragen.) Die haben i.d.R. einen großen Parkplatz, 150 – 200 Rup. die Nacht.
Jodpur: N 26°17,415’ E 73°02,072’
Udaipur: N 24°35,213’ E 73°42,010’
Varanasi: Hotel de Paris, 450 Rup./Nacht, N 25°20,030’ E 82° 58,736’
Goa:
Treffpunkt der Overlander ist Agonda-Beach, der letzte lange Strand in Goa, wo noch kein Hotel steht. N 15°01,868’ E 73°59,463’ Die “Security” will 50 Rup./Nacht.
Trinkwasser muss von einem Brunnen hochgezogen werden, ca. 200 m vom Strand weg, wo man nicht mit dem Fahrzeug hinkommt. (Eimer und Seil mitbringen.) Morgens kommt der örtliche Bäcker vorbei. Der Bierlastwagen kommt Freitags. Am Strand gibt es kleine Restaurants, sehr zu empfehlen! In dem kleinen Dorf (20 Min. zu Fuß) kann man sich mit dem nötigsten versorgen und es gibt Internetcafes. Samstags ist Markt in Chaudi, ca. 6 km weit von Agonda.
Dieselpreis:
Goa: 0,60 €/Liter, Neu Delhi: 0,52 €/Liter.

Nepal:

Das Visum bekommt man an der Grenze, 30 US-Dollar für 2 Monate, Verlängerung ist in Pokhara oder Kathmandu problemlos möglich, max. 5 Monate.
Der westliche Grenzübergang Mahendranagar ist nur stundenweise offen, es geht über einen ca.2,50 Meter breiten Damm, unser Deutz hat so eben gepasst. Es ist zu empfehlen, wenigstens einen Grenzübergang (Ein- oder Ausreise) dort zu machen, da der Mahendranagar-Highway durch wunderschöne Landschaft geht und der Verkehr wesentlich stressfreier ist als in Indien.
Streiks und Straßensperren:
Nepal hat eine „Streikkultur“. Wenn man Glück hat, ist die Straße nur ein paar Stunden gesperrt, es können aber auch mehrere Tage daraus werden. Die Streiks richten sich gegen die Regierung, uns gegenüber waren die Leute immer freundlich und haben sich sogar entschuldigt, dass wir nicht weiterfahren können.
Übernachtungsplätze:
Kathmandu: Parkplatz bei den Royal Scouts, nördlich vom Königspalast, keine Versorgungsmöglichkeiten, N 27°43,075’ E 85°18,967’ Gebühr von 50 nep. Rup./Nacht im Büro bezahlen. Thamel und die indische Botschaft sind zu Fuß zu erreichen.
Pokhara: Die ehemalige Campingwiese am Fewa-Lake ist mittlerweile etwas vermüllt und ohne Versorgungsmöglichkeiten, N 28°12,901’ E 83°57,425’ 6 km außerhalb im Dorf Pame gibt es einen schönen Campingplatz, Schweizer Management, schöner Garten mitten in den Reisfeldern, topsauber, N 29°14,153’ E 83° 54,400’
Die Reise lässt sich auch ohne ein Allrad-Fahrzeug befahren. Allerdings sind die Straßen in Pakistan und Indien zum Teil in einem sehr schlechten Zustand, sodass ein robustes Fahrzeug vom Vorteil ist. Auch der Karakorum-Highway ist ohne Allrad zu machen, eine hohe Bodenfreiheit wäre wichtig.

Direktlinks „Zusatzinfos“

News und Aktuelles

Fernweh riecht nach Diesel

In der Online Ausgabe der "Zeit" gibt es einen Interview-Ausschnit von uns.

Artikel lesen

Bocklet Fahrzeugbau

Pistenkuh war zu Gast bei dem Expeditionmobil Hersteller Bocklet und zeigte eine Kurzfassung der Show "Kapstadt - Kairo"

Artikel lesen

Reise-Planung 2010/11

Unsere Planungen für die nächste Reise stehen fest. Es geht für sechs Monate nach Marokko, wo wir einige Projekte mit einem Freund umsetzen möchten.

Artikel lesen